Als wir unseren Sohn zum Schwimmen mit Delfinen brachten, umarmte er sie, lachte, und mein Mann und ich waren gerührt von diesem Anblick, bis eine Mitarbeiterin des Zentrums auf uns zukam und leise sagte: „Sie müssen Ihren Sohn sofort einem Arzt zeigen.“ 😱😢
Monatelang hatte unser Sohn uns angefleht, ihn ins Delfinarium zu bringen. Es war schon lange sein Traum. Er schaute Videos, las über Delfine, schlief mit einem Plüschdelfin im Arm ein und fragte jedes Mal: „Wann fahren wir?“
Zu seinem Geburtstag beschlossen wir, ihn zu überraschen. Wir sagten im Voraus nichts, setzten ihn morgens einfach ins Auto und fuhren los. Als er verstand, wohin wir unterwegs waren, sprang er buchstäblich auf dem Rücksitz vor Freude.
— Ich hab euch so lieb. Endlich werde ich Delfine sehen. Danke, Papa. Danke, Mama.
Eine Sekunde später:
— Darf ich es danach allen erzählen? Machst du ein Foto von mir? Wie viele sind dort? Darf ich sie streicheln? Kann ich sie umarmen?
Diese Fragen hörten die ganze Fahrt über nicht auf. Wir lächelten nur und sahen uns an.
Als wir ankamen, zog er sich schneller um als alle anderen Kinder in der Umkleide und rannte als Erster zum Becken. Wir standen etwas abseits und beobachteten. Unser Sohn streckte vorsichtig die Hand aus, der Delfin schwamm heran, hob die Schnauze aus dem Wasser und ließ sich streicheln. Es war, als hätten sie sofort eine gemeinsame Sprache gefunden. Der Delfin drehte sich neben ihm, sprang, kam wieder näher, schlug mit dem Schwanz aufs Wasser und entfernte sich keinen Moment.
Es war so rührend, dass ich kaum meine Tränen zurückhalten konnte. Mein Mann filmte alles mit dem Handy. Unser Sohn lachte so, wie er schon lange nicht mehr gelacht hatte.
Plötzlich kam eine der Trainerinnen zu uns. Eine junge Frau, etwa dreißig Jahre alt, ernst, ohne Lächeln.
— Ich muss mit Ihnen sprechen. Es geht um Ihren Sohn.
Mir zog sich alles im Inneren zusammen.
— Was ist passiert? Hat er dem Delfin wehgetan? Hat er etwas falsch gemacht? Entschuldigen Sie, er ist doch nur ein Kind.
— Nein. Es ist etwas anderes. Sie müssen Ihren Sohn dringend von einem Arzt untersuchen lassen.
Ich spürte, wie mir ein kalter Schauer über den Rücken lief.
— Warum? Ist der Delfin krank? Könnte er ihn angesteckt haben?
Die Frau schüttelte den Kopf. Und in diesem Moment sagte sie etwas, das uns in völligen Schrecken versetzte 😲😢 Die Fortsetzung finden Sie im ersten Kommentar 👇👇
— Unsere Delfine sind darauf trainiert, mit Kindern zu arbeiten. Sie sind sehr sensibel für Veränderungen im menschlichen Körper. Normalerweise verhalten sie sich ruhig. Aber heute reagierte der Delfin ungewöhnlich. Er sprang auf der Stelle, drehte sich um ihn und wich nicht von seiner Seite. Ein solches Verhalten zeigen sie, wenn sie ein gesundheitliches Problem wahrnehmen.
Ich sah sie an und konnte es nicht glauben.
— Sind Sie sicher?
— Wir haben so etwas schon erlebt. Bitte lassen Sie Ihr Kind untersuchen. Nur zur Sicherheit.
Wir warteten nicht. Noch am selben Tag vereinbarten wir einen Arzttermin. Es wurden Tests gemacht und Untersuchungen durchgeführt. Bis zuletzt hoffte ich, dass es nur ein Zufall war.
Ein paar Tage später erhielten wir die Diagnose. Unser Sohn hatte Krebs. Im ersten Stadium. Ganz früh erkannt. In einem Stadium, das noch heilbar ist.
Ich saß im Behandlungszimmer und erinnerte mich daran, wie der Delfin nicht von meinem Sohn gewichen war. Als hätte er versucht, uns zu warnen.
Jetzt befinden wir uns in Behandlung. Es liegt ein langer Weg vor uns, aber die Ärzte sagen, dass die Prognose gut ist.
Und jedes Mal, wenn ich an diesen Tag denke, bekomme ich Angst. Wenn es diesen Delfin nicht gegeben hätte. Wenn es sein seltsames Verhalten nicht gegeben hätte. Wenn wir einfach nach Hause gefahren wären und gedacht hätten, es sei nur ein ganz normaler glücklicher Tag gewesen.
Ich habe Angst, mir vorzustellen, wie alles hätte enden können.

