Aus Neugier beschloss ich, eine Nachtsichtkamera aufzustellen, um zu sehen, was um mich herum passiert, während ich mitten im Wald im Zelt schlafe; nachts kletterte ein Rehkitz zu mir hinein – und das, was es tat, versetzte mich in echten Schrecken 😨😱
Ich habe mich immer als Liebhaber extremer Aktivitäten gesehen. Fallschirmsprünge, Bergbesteigungen, Übernachtungen im Zelt mitten im wilden Winterwald – all das war für mich keine Angst, sondern pures Vergnügen. Ich liebte das Adrenalin, das Gefühl von Risiko und diese Momente, in denen man allein der Natur gegenübersteht.
Doch kürzlich ist mir etwas so Seltsames und Unerwartetes passiert, dass ich danach ernsthaft darüber nachgedacht habe, ob es nicht an der Zeit ist, mit solchen Experimenten aufzuhören.
An diesem Tag beschlossen meine Freunde und ich, im Wald zu übernachten. Winter, Schnee, Stille – nur das Knacken der Äste unter den Füßen und gelegentliche Windböen. Wir stellten die Zelte direkt auf den Boden, ohne jeglichen Komfort: nur Schlafsäcke und warme Kleidung. Genau so, wie ich es mag.
Aus Neugier und für ein „cooles Video“ beschloss ich, eine Überwachungskamera mit Nachtsicht zu installieren. Mich interessierte, was um mich herum passiert, während ich schlafe. Ich öffnete den Zelteingang ein wenig, schaltete die Kamera ein und kroch in den Schlafsack. Ehrlich gesagt hoffte ich, dass draußen etwas Ungewöhnliches passieren würde – Hauptsache, die Wölfe fressen mich nicht.
Ich schlief schnell ein.
Am nächsten Morgen, bereits zu Hause, setzte ich mich hin, um die Aufnahmen anzusehen. Die ersten Stunden – nichts Besonderes. Manchmal starker Wind, schwankende Äste, seltsame nächtliche Geräusche. Irgendwann wurde es sogar langweilig, und ich wollte das Video schon ausschalten.
Doch ungefähr gegen drei Uhr nachts änderte sich alles.
Neben dem Zelt erschien ein Reh. Genauer gesagt – ein Rehkitz. Klein, mager, mit wachsamen Augen. Ich hielt buchstäblich den Atem an, als ich auf den Bildschirm schaute, obwohl mir klar war, dass es nur eine Aufnahme war.
Zuerst stand es einfach nur da. Es schnupperte in der Luft, roch am Zelt, machte vorsichtige Schritte. Man sah deutlich, dass es Angst hatte und nicht verstand, was dieses seltsame Objekt mitten im Wald war. Dann kam es näher. Es begriff, dass sich jemand darin befand … aber dieser Jemand bewegte sich nicht und stellte keine Gefahr dar.
Und dann kroch es ins Zelt.
Was danach geschah, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Auf der Aufnahme sieht man, wie das Rehkitz mich aufmerksam betrachtet – mein Gesicht, den Schlafsack. Es steht buchstäblich nur ein paar Schritte entfernt. Und dann … 😨🫣 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇
Und dann beginnt es seelenruhig, direkt neben mir sein Geschäft zu erledigen.
Kleine schwarze Kügelchen fielen auf meine Kleidung, auf den Schlafsack und sogar auf mein Gesicht. Es war ein wahrer Albtraum. Und ich schlief in diesem Moment völlig ruhig, spürte nichts und lächelte sogar im Schlaf.
Wahrscheinlich entschied das Rehkitz, dass es den perfekten Ort für eine Toilette gefunden hatte – warm, geschützt vor Wind und Schnee. Und ließ sich diese Gelegenheit einfach nicht entgehen.
Gott sei Dank habe ich das nicht live gesehen.
Als ich die Aufnahme bis zum Ende angesehen hatte, wurde mir wirklich unwohl. In diesem Moment verstand ich: Es reicht. Adrenalin hatte ich in meinem Leben mehr als genug.

