Der Fischer zog an dem Draht und zog aus dem Schlamm einen Gegenstand von sehr seltsamer Form heraus: Als er den Fund vom Schlamm wusch, war er schockiert, als er begriff, was es war 😱😨
Der Fischer kam früh am Morgen ans Ufer, so wie er es fast jeden Samstag tat. Der Himmel war bereits klar, doch überall waren noch die Spuren des gestrigen Sturms zu spüren. In der Nacht hatte es hier stark geregnet, der Wind hatte die Wellen direkt ans Ufer getrieben, und das Meer hatte eine Menge Müll an Land gespült: Bretterstücke, Algen, Plastikflaschen und einige rostige Eisenstücke.
Der Mann ging langsam in Gummistiefeln über den nassen Lehm und suchte einen Platz, an dem er ruhig seine Angel auswerfen konnte. Er liebte es, in der Stille zu angeln, deshalb wählte er immer Stellen weit weg von den Menschen.
Genau da bemerkte er ein seltsames Detail. Aus dem dichten Schlamm ragte ein dünnes Stück Draht heraus.
Zuerst wollte er einfach weitergehen. Nach einem Sturm gibt es am Ufer viele solche Dinge. Doch irgendetwas an diesem Draht erschien ihm seltsam. Er ragte fast senkrecht heraus, als wäre er an etwas befestigt.
Der Mann trat näher, beugte sich hinunter und versuchte, ihn mit den Fingern zu ziehen.
Der Draht gab nicht nach.
Dann packte er ihn mit beiden Händen und zog stärker. Die Erde ringsherum bewegte sich, doch der Fund schien fest im Schlamm zu stecken.
— Was ist denn da… — murmelte er und stemmte seine Füße tiefer in den zähen Boden.
Er zog erneut. Erst langsam, dann stärker. Der Schlamm sog den Gegenstand wieder zurück, als wolle er ihn nicht freigeben. Der Mann spürte, wie der Draht durch die Handschuhe in seine Handflächen schnitt. Mehrmals dachte er sogar daran, aufzugeben, doch die Neugier ließ ihn nicht mehr los.
Er bewegte den Draht hin und her, zog mit kurzen Rucken, blieb manchmal stehen, um Luft zu holen.
Endlich machte die Erde ein dumpfes, schmatzendes Geräusch. Etwas Schweres begann langsam aus dem Schlamm herauszukommen.
Der Mann machte einen letzten Ruck, und der Fund sprang schließlich heraus. Er hielt ihn kaum fest, damit er nicht wieder in den Schlamm fiel.
Der Gegenstand hatte eine seltsame Form.
Die gesamte Oberfläche war mit dichtem Schlamm bedeckt, deshalb war es unmöglich zu erkennen, was es war. Die Form war rundlich, an manchen Stellen kantig, und dadurch kamen ihm die unangenehmsten Gedanken in den Kopf.
Der Mann spürte, wie ihm ein kalter Schauer über den Rücken lief.
— Hoffentlich ist es nicht… — dachte er und beschloss sofort, den Fund zum Wasser zu bringen.
Er ging zum Meer und begann vorsichtig den Schlamm abzuwaschen. Die Wellen rollten über den Gegenstand, und er wischte mit den Händen den klebrigen Lehm ab, um zu erkennen, was genau er aus der Erde gezogen hatte. Und als der Fischer verstand, was es war, erstarrte er vor Überraschung 😱😲 Die Fortsetzung der Geschichte findet ihr im ersten Kommentar 👇👇
Zuerst erschien eine glatte Oberfläche. Dann wurden die Umrisse einer Nase sichtbar. Danach die Lippen. Der Mann erstarrte.
Noch etwas Schlamm löste sich von der Oberfläche, und aus dem Wasser blickte ihn ein bekanntes Gesicht mit steinernen Locken an.
Er richtete sich abrupt auf und starrte den Fund an. Es war der Kopf einer Statue von Alexander Puschkin.
Einige Sekunden lang stand er einfach schweigend da. Noch vor einer Minute hatte er gedacht, er habe etwas Kriminelles aus dem Schlamm gezogen, und ihm war bereits der Gedanke gekommen, die Polizei zu rufen.
Jetzt kam ihm die Situation sogar ein wenig komisch vor.
Wahrscheinlich hatte jemand eine alte Statue ins Meer geworfen, und der Sturm in der Nacht hatte den Kopf des Schriftstellers einfach wieder ans Ufer zurückgebracht.

