Die Braut ging während der Hochzeit für ein paar Minuten auf die Toilette, doch an der Tür hielt sie ein Reinigungskraft auf und sagte leise: „Dein Bräutigam hat etwas in dein Glas geschüttet. Ich weiß nicht genau was, aber trink es nicht“ 😱
Die Braut glaubte seinen Worten. Als sie in den Saal zurückkehrte, tauschte sie unauffällig die Gläser, und dann geschah etwas, das alle in Entsetzen versetzte 😨😲
Nina schloss die Tür der Damentoilette hinter sich und erlaubte sich erst dann, stehen zu bleiben. Sie stand vor dem Spiegel und konnte nicht begreifen, dass sie nun eine Braut war.
Sie wusste, dass sie sich freuen sollte, doch innerlich war da nichts.
Hinter der Wand dröhnte die Musik. Der Moderator schrie ins Mikrofon, die Gäste lachten, jemand klatschte. Ihr Vater hatte vermutlich schon mehr getrunken als gut für ihn war. Er liebte Feste, und dieses ganz besonders. Nina aber spürte nur Müdigkeit und eine seltsame Unruhe.
Sie richtete den Schleier und atmete tief ein, als sich die Tür leise öffnete. Im Türrahmen erschien der graue Kopf eines alten Saalmitarbeiters. Er hieß Michael. Er arbeitete seit vielen Jahren für ihre Familie.
— Mädchen, trink nicht aus deinem Glas, — sagte er leise, ohne den Blick zu heben. — Dein Bräutigam hat etwas hineingeschüttet. Weißes Pulver. Ich habe es aus dem Nebenraum gesehen.
Er sagte es hastig, als hätte er Angst, es sich anders zu überlegen, und schloss sofort die Tür.
Aber wie konnte das sein?
Greg wirkte so zuverlässig. Er war in ihr Leben getreten, nachdem ihr erster Mann vor zwei Jahren gestorben war. Alles war plötzlich geschehen. Ein Unfall auf der Autobahn. Man sagte, die Bremsen hätten versagt.
Genau in dieser Zeit war Greg an ihrer Seite gewesen. Ein Freund ihres Vaters. Selbstsicher, ruhig, geschäftlich. Er hatte bei der Beerdigung geholfen, sich um die Unterlagen gekümmert, ihren Vater zu Ärzten gefahren, als dieser Herzprobleme bekam.
Ihr Vater war glücklich. Er sah in Greg einen verlässlichen Menschen und einen zukünftigen Partner. Er sprach bereits von Geschäften und einer Position.
Doch nun gingen ihr die Worte des Reinigungskräfte nicht mehr aus dem Kopf.
Nina kehrte in den Saal zurück. Greg saß am Kopf des Tisches und erzählte laut etwas.
Vor ihnen standen zwei Gläser, mit Bändern zusammengebunden.
Nina setzte sich neben ihn. Greg beugte sich zu ihr und legte ihr unter dem Tisch eine Hand auf das Knie. Seine Berührung war hart und unangenehm.
— Wo warst du? — fragte er leise. — Der Moderator wartet schon. Gleich kommt der wichtigste Trinkspruch.
— Ich musste mein Kleid richten, — antwortete sie und bemühte sich, die Stimme ruhig zu halten.
Greg lächelte, doch sein Blick blieb kalt.
— Fertig? Dann reiß dich jetzt zusammen.
Die Musik wurde lauter. Der Moderator hob das Glas. Greg wandte sich für einen Moment ab, und in diesem Augenblick tauschte Nina vorsichtig die Gläser.
Und dann geschah etwas, bei dem die Braut vor Entsetzen wie gelähmt war 😲🫣 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇 👇
Greg trank das Glas fast in einem Zug leer. Er lächelte noch, als er es auf den Tisch stellte, doch schon nach einer Minute veränderte sich sein Gesicht. Das Lächeln verschwand, als wäre es ausgelöscht worden. Er runzelte die Stirn, blickte sich um und packte plötzlich die Tischdecke.
— Mir ist nicht gut, — sagte er und versuchte aufzustehen.
Der Stuhl knarrte, und Greg schwankte. Zuerst dachten die Gäste, er habe zu viel Alkohol getrunken, doch das Lachen verstummte schnell. Seine Hände zitterten immer stärker, der Atem wurde stoßweise.
Nina saß neben ihm und rührte sich nicht.
Greg versuchte erneut aufzustehen, rutschte diesmal jedoch einfach vom Stuhl und stürzte zu Boden. Jemand schrie auf, jemand sprang auf.
Während man den Rettungswagen rief, lag Greg auf dem Rücken und atmete schwer. Er war bei Bewusstsein und sah Nina an, als wolle er ihr etwas sagen.
Als die Ärzte eintrafen, brachten sie ihn weg. Im Saal blieben verwirrte Gäste, ein weinender Vater und Nina zurück.
Erst später in der Nacht, im Krankenhaus, wurde alles klar.
Das Pulver war kein Gift. Es war ein starkes Schlafmittel mit einem Zusatz, der einen kurzfristigen Kontrollverlust und Verwirrtheit verursachte.
Greg hatte damit gerechnet, dass Nina direkt nach dem Trinkspruch kraftlos werden würde. Er wusste, dass sie kaum trank und dass das Glas der Braut bis zum Boden geleert würde.
Er brauchte weder Liebe noch eine Familie.
Das Geschäft ihres Vaters war so geregelt, dass Greg nach der Hochzeit Zeichnungsrecht und Zugang zu den Konten erhielt. Noch am selben Abend wollte er Nina nach Hause bringen, behaupten, ihr sei vor Nervosität schlecht geworden, und die Dokumente in ihrem Namen unterschreiben, während sie bewusstlos wäre.

