Die Gefangenen im Gefängnis machten sich grausam über die neue Aufseherin wegen ihrer kleinen Körpergröße lustig, doch keiner von ihnen hätte sich auch nur vorstellen können, wer diese Frau in Wirklichkeit war und wozu sie fähig war… 😱
Bevor die neue Aufseherin im Gefängnis erschien, kursierten unter den Insassen bereits Gerüchte, dass die Leitung jemanden Neues in einen der schwierigsten Trakte schicken würde.
Die einen behaupteten, es sei ein ehemaliger Soldat, andere waren sich sicher, dass ein riesiger Mann kommen würde, der schnell für Ordnung sorgen könnte.
Deshalb erstarrte an diesem Morgen der ganze Korridor, als sich die schwere Metalltür öffnete und eine kleine Frau in schwarzer Uniform eintrat.
Sie war sehr klein. Wegen einer seltenen genetischen Besonderheit war sie nur einhundertfünfunddreißig Zentimeter groß.
Ein paar Sekunden lang herrschte völlige Stille. Dann lachte jemand leise.
Im nächsten Augenblick lachte schon fast der ganze Trakt.
— Was ist das denn? Die neue Kindergärtnerin?
— Passt auf, dass ihr nicht auf sie tretet.
Die Frau drehte nicht einmal den Kopf.
Ganz ruhig überprüfte sie das Dienstbuch, warf einen Blick auf die Überwachungskameras und sagte mit fester Stimme:
— Aufstehen. In fünf Minuten findet die Zellenkontrolle statt.
Ihre Stimme war ruhig, aber entschlossen.
Die Gefangenen machten sich jedoch weiter über sie lustig.
Wenn sie an den Gittern vorbeiging, hockte sich jemand absichtlich hin, um genauso groß zu sein wie sie.
Andere pfiffen ihr hinterher.
— Hey, Kleine, kommst du überhaupt an das oberste Regal?
— Wahrscheinlich hast du zu Hause Kindermöbel.
— Oder wohnst du in einem Puppenhaus?
— Nein, die ist bestimmt aus einem Hobbit-Film ausgebrochen.
Jedes Mal erfüllte lautes Gelächter den Korridor.
Einige streckten sogar absichtlich ihre Arme nach unten und wedelten ihr direkt vor dem Gesicht herum. Doch die Frau reagierte nie. Sie machte einfach ihre Arbeit.
Sie kontrollierte die Zellen, begleitete die Gefangenen, schrieb Berichte und sprach mit allen in derselben ruhigen Art.
Genau deshalb wurden die Sticheleien immer schlimmer.
Die Gefangenen beschlossen, dass sie Angst hatte.
Sie glaubten, die Gefängnisleitung hätte jemanden geschickt, der ohnehin nichts ausrichten konnte. Besonders dachte das einer der größten Insassen. Groß gewachsen, am ganzen Körper tätowiert, genoss er den Respekt der anderen und war es gewohnt, dass alle Angst vor ihm hatten.
Jedes Mal, wenn die Frau an ihm vorbeiging, machte er einen neuen lauten Witz.
Eines Tages trat er während des Hofgangs absichtlich aus der Reihe und ging langsam direkt auf sie zu.
Die anderen Gefangenen blieben sofort stehen. Jeder wusste, dass jetzt eine Vorstellung beginnen würde.
Der Mann schaute auf sie herab und grinste.
— Hey, Zwerg, wer hat dir überhaupt das Recht gegeben, uns herumzukommandieren? Deine Arme sind kürzer als meine Finger.
Die Frau blickte ihm ruhig direkt in die Augen.
— Zurück in die Reihe.
Der Gefangene lachte noch lauter.
— Oder was willst du machen?
Sie antwortete nicht.
— Oder willst du mir etwa sagen, dass ich es noch bereuen werde?
Hinter ihm bogen sich einige Mitgefangene bereits vor Lachen.
— Was willst du tun? Mich schlagen? Deine Arme reichen doch nicht einmal bis zu meinem Gesicht.
Er beugte sich noch weiter herunter.
— Los, versuch wenigstens, mir mit deinen kleinen Fingern Handschellen anzulegen.
Der ganze Gefängnishof brach in schallendes Gelächter aus.
Sogar einige junge Wärter schauten sich nervös an und wussten nicht, wie sie das alles stoppen sollten.
Und die Frau stand immer noch ganz ruhig vor dem riesigen Gefangenen. Doch eine Sekunde später tat sie etwas, das das ganze Gefängnis in absolutes Staunen versetzte. 😳 Wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte weitergeht, findet ihr die Fortsetzung im ersten Kommentar. 👇👇
Langsam nahm sie ihr Funkgerät vom Gürtel und gab es einem anderen Wärter.
Dann machte sie einen kleinen Schritt zurück.
Der Gefangene lachte erneut.
— Na, was ist? Hast du Angst bekommen?
Er breitete sogar die Arme aus.
— Komm schon, zeig mal, was du kannst.
Und im nächsten Augenblick geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte.
Die Frau drehte ihren Körper blitzschnell und führte mit einer einzigen fließenden Bewegung einen hohen Tritt aus.
Ihr Stiefel traf den Gefangenen mit einem dumpfen Schlag mitten ins Gesicht.
Der riesige Mann verlor das Gleichgewicht und stürzte schwer auf den Betonboden.
Auf dem Hof wurde es so still, dass man nur noch das Summen der Überwachungskameras hören konnte.
Der Gefangene lag am Boden, hielt sich die blutende Nase und konnte nicht begreifen, was gerade passiert war.
Die Frau richtete in aller Ruhe ihre Uniform, blickte auf ihn hinunter und sagte mit ruhiger Stimme:
— Tja… mit der Hand habe ich dich tatsächlich nicht erreicht.
Sie machte eine kurze Pause.
— Aber mit dem Fuß schon. Für die Zukunft solltest du wissen, mit wem du es zu tun hast.
Niemand lachte mehr.
Nur wenige Minuten später sprach der ganze Trakt bereits über etwas völlig anderes.
Es stellte sich heraus, dass diese kleine Frau vor ihrer Arbeit im Gefängnis fast fünfzehn Jahre lang Kampfsport betrieben hatte, mehrfache Landesmeisterin im Taekwondo gewesen war und mehrere Jahre als Ausbilderin bei einer Spezialeinheit der Polizei gearbeitet hatte.
Nach diesem Vorfall verschwanden im Gefängnis alle Spitznamen. Niemand nannte sie mehr Zwerg, Kleine oder Heldin aus einem Hobbit-Film.
Wenn sie an den Zellen vorbeiging, traten die Gefangenen schweigend von den Gittern zurück und kehrten ohne ein weiteres Wort auf ihre Plätze zurück.
