Die Kinder ließen ihre Mutter allein im Dorf zurück und kamen nicht einmal zu ihrer Beerdigung: Nach ihrem Tod, als der Notar das Testament eröffnete, waren alle schockiert über die Entscheidung, die die alte Frau getroffen hatte 😲😨
Die Kinder hatten ihre Mutter, die allein im Dorf lebte, schon lange vergessen. Monatelang riefen sie nicht an, erkundigten sich nicht nach ihrer Gesundheit und kamen nicht einmal, als sie starb. Von der Beerdigung informierte sie ein Nachbar. Er sagte, dass die Beisetzung in zwei Tagen stattfinden werde.
Die Tochter Anna entschied sofort, nicht zu fahren. Sie hatte Prüfungen, Studienschulden und kein Geld. Ihre letzten Mittel wollte sie weder für die Reise noch für die Beerdigung ausgeben, zumal sie weder die Verwandten sehen noch sich Vorwürfe anhören wollte. Das Verhältnis zur Mutter war schon lange kühl.
Die zweite Tochter, Victoria, erfuhr vom Tod der Mutter bereits im Ausland. Sie war gerade mit einer Freundin im Hotel eingecheckt und plante ihren Urlaub. Victoria rechnete schnell aus, wie viel das Rückflugticket kosten würde und wie viel Geld sie durch die abgesagte Reise verlieren würde. Die Entscheidung erschien ihr offensichtlich – den Urlaub fortzusetzen.
Der Sohn Daniel erfuhr die Nachricht am Morgen beim Frühstück. Er hörte sich die Mitteilung ruhig und ohne Emotionen an. Formal hätte er sich vom Dienst freinehmen können, der Grund war triftig. Aber der Flug war weit, und außerdem verband ihn schon lange nichts mehr mit der Mutter. Weder zu ihr noch zu den Schwestern waren warme Gefühle geblieben.
Zur Beerdigung kamen nur wenige Menschen. Nachbarn, einige Bekannte und ehemalige Kollegen der Verstorbenen. Neben dem Grab standen der Nachbar und ein junges Mädchen, das ihm half. Weder Anna noch Victoria noch Daniel waren da. Jemand sagte leise, dass die Kinder nicht gekommen seien.
Ein paar Tage später wurden alle drei zum Notar bestellt. Genau da entschied Victoria doch zu fliegen und den Urlaub zu verschieben, bei Anna tauchte auf wundersame Weise Geld auf, und der Sohn nahm sich frei von der Arbeit. Sie waren überzeugt, dass das Haus der Mutter unter ihnen zu gleichen Teilen aufgeteilt würde, wie es das Gesetz vorsieht. Doch in ihnen wuchs ein unangenehmes Gefühl, als ob nicht alles so einfach sein würde.
Das Notariat befand sich unweit des Zentrums. Am Eingang sah Victoria Daniel, der aufrecht mit gewohnter militärischer Haltung dastand. Auch Anna war da, mit angespanntem Gesicht.
Der Notar begann, das Testament vorzulesen. Victoria klopfte nervös mit den Fingernägeln auf ihr Handy, Anna wusste nicht, wohin mit sich, und Daniel presste schweigend die Finger zusammen.
Und als der Notar den Text bis zum Ende vorgelesen hatte, wären alle drei beinahe vor Schreck ergraut… 😨😲 Die Auflösung dieser Geschichte findet sich im ersten Kommentar 👇👇
Der Notar beendete die Verlesung des Testaments und machte eine kurze Pause. Dann teilte er ruhig mit, dass das Haus verkauft werden müsse und der gesamte Erlös an einen wohltätigen Fonds zur Unterstützung einsamer älterer Menschen überwiesen werde.
Doch das war noch nicht alles.
In einem gesonderten Punkt des Dokuments stand, dass alle finanziellen Verpflichtungen der Mutter auf die Kinder übergehen. Kredite, Schulden und unbezahlte Rechnungen würden zu gleichen Teilen unter ihnen aufgeteilt. Kein Eigentum, keine Ersparnisse erhielten sie.
Anna war die Erste, die den Sinn des Gehörten verstand, und sie wurde blass. Victoria legte abrupt ihr Handy weg, und Daniel richtete sich langsam auf, als könne er seinen Ohren nicht trauen.
Der Notar las den letzten Teil des Testaments vor. Es war eine persönliche Erklärung der Mutter, handschriftlich verfasst:
„Ich habe mein ganzes Leben für sie aufgewendet. Besonders für die Ausbildung meines Sohnes. Diese Schulden sind für sein Studium. Nun soll er selbst damit fertigwerden.“
Im Büro wurde es still. Sie hatten nicht nur nichts bekommen. Sie gingen von dort mit dem fort, wovon sie sich immer fernhalten wollten – mit fremden Schulden und mit ihrem eigenen Gewissen.

