Ein Hund aus dem zweiten Stock schüttete Wasser auf einen vorbeigehenden Mann: Vor Wut schrie er den Hund an und ging in die Wohnung hinauf, um von den Besitzern eine Entschädigung zu verlangen, doch dort erwartete ihn eine echte Überraschung

Ein Hund aus dem zweiten Stock schüttete Wasser auf einen vorbeigehenden Mann: Vor Wut schrie er den Hund an und ging in die Wohnung hinauf, um von den Besitzern eine Entschädigung zu verlangen, doch dort erwartete ihn eine echte Überraschung 😨😱

Der Mann ging mit schnellen, sicheren Schritten die Straße entlang und versuchte, keine Minute zu verlieren. Sein Morgen war ohnehin schon nervenaufreibend gewesen. In einer Hand hielt er eine Ledertasche mit Dokumenten, und in seinem Kopf ging er ununterbrochen das bevorstehende Treffen durch.

In der Mappe lagen wichtige Unterlagen, die weder zerknittert noch erst recht beschädigt werden durften: Verträge, beglaubigte Kopien, Bescheinigungen mit Stempeln, mehrere Originale.

Der Hof war ganz gewöhnlich und ruhig, zwischen den Backsteinhäusern zog sich ein schmaler Weg entlang, vor den Eingängen standen Autos, auf den Balkonen hing Wäsche zum Trocknen, irgendwo von oben war das Bellen eines Hundes zu hören, aber der Mann schenkte dem keine Aufmerksamkeit.

Wenn ihm in diesem Moment jemand gesagt hätte, dass er in einer Minute klatschnass von Kopf bis Fuß mitten im Hof stehen und einen Hund anschreien würde, hätte er nur verärgert abgewinkt.

Zuerst spürte er ein paar kalte Tropfen auf seinem Kopf. Der Mann zog instinktiv die Schulter hoch, als könnte es Regen oder Wasser von einer Klimaanlage sein. Im nächsten Moment ergoss sich schon ein ganzer Schwall über ihn. Kaltes Wasser strömte ihm direkt auf den Kopf und ins Gesicht.

Der Mann zuckte zurück, aber es war zu spät. Der Wasserstrom war zu stark. Nach wenigen Augenblicken war auch seine Tasche völlig durchnässt.

— Wollt ihr mich veräppeln?! — brüllte er, als der eisige Wasserstrom endlich aufhörte.

 

Er atmete schwer, war bis auf die Haut durchnässt, und die Haare klebten ihm im Gesicht. Das Wasser tropfte von seinem Kinn, von den Ärmeln und von den Rändern seiner Tasche.

Ein paar Sekunden lang stand der Mann einfach nur da und konnte nicht fassen, was gerade passiert war. Dann hob er langsam den Kopf.

Auf dem Balkon im zweiten Stock stand ein Golden Retriever. Neben ihm lag eine umgekippte Metallwanne, von deren Rand noch die letzten Tropfen fielen. Der Hund blickte direkt auf den Mann hinunter und legte leicht den Kopf schief, als wollte er verstehen, warum der Mensch da unten so wütend war.

Dem Mann wurde vor Wut schwarz vor Augen.

— Du zotteliges Unglück! Bist du völlig verrückt geworden?! — schrie er und schüttelte seine nasse Tasche. — Weißt du eigentlich, was du angerichtet hast?! Verdammt noch mal … hirnloser Köter! Wer hält dich überhaupt?!

Der Hund bellte laut zurück. Dann noch einmal. Es war kein ängstliches und auch kein böses Bellen. Es war scharf, beharrlich, fast verzweifelt. Aber der Mann verstand das nicht.

— Jetzt reicht’s, — murmelte er wütend. — Ich komme jetzt hoch, und dein Besitzer wird mir alles bezahlen.

Mit schnellen Schritten ging er zum Hauseingang. Unterwegs klopfte ihm das Herz vor Wut bis zum Hals. Er stellte sich schon vor, wie er eine Entschädigung verlangen, wie er die Besitzer zwingen würde, für neue Dokumente, die Reinigung und die beschädigte Tasche aufzukommen.

Doch als er die Wohnung erreichte, in der der Hund lebte, war der Mann schockiert von dem, was er drinnen sah 😲😱 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇

In seinem Kopf formten sich ganz von selbst harte Worte. Er war sicher, dass ihn oben jemand Verantwortungsloses empfangen würde, jemand, der über das Ganze lachte oder überhaupt nichts begriff.

Der Mann stieg schnell in den zweiten Stock hinauf und hörte dabei weiter das Bellen des Hundes. Die Wohnungstür, aus der das Bellen kam, war angelehnt. Nicht einfach nur unverschlossen, sondern weit offen, als hätte jemand sie in Eile aufgerissen oder keine Zeit gehabt, sie zu schließen.

Der Hund stand nicht mehr auf dem Balkon, sondern direkt am Eingang und bellte so laut, dass der Ton im engen Flur widerhallte. Als er den Mann sah, wich der Hund sofort ein Stück zurück, blickte ihn dann wieder an und lief tiefer in die Wohnung hinein, als wollte er ihn mit sich ziehen.

Der Mann wollte noch einmal etwas Scharfes sagen, doch die Worte blieben ihm im Hals stecken.

Auf dem Boden im Zimmer lag eine junge Frau. Sie war bewusstlos. Eine Hand war unnatürlich unter ihren Körper verdreht, daneben lag ein zerbrochenes Glas, und auf dem hellen Boden zeichnete sich ein dunkler nasser Fleck ab.

Das Gesicht der Frau war blass, fast grau, die Lippen leicht geöffnet, und ihre Haare hatten sich auf dem Boden ausgebreitet. Sie bewegte sich nicht.

Der Mann blieb an der Schwelle wie erstarrt stehen. Die ganze Wut war in einer einzigen Sekunde verschwunden, als hätte es sie nie gegeben.

— Mein Gott … — hauchte er und stürzte sofort zu ihr.

Der Hund sprang näher, drehte sich nervös neben ihm im Kreis und winselte leise. Jetzt wurde alles klar. Dieser Hund hatte keinen Unfug gemacht. Er hatte versucht, den ersten Passanten aufzuhalten, den er unten gesehen hatte.

Er hatte um jeden Preis versucht, jemanden dazu zu bringen, nach oben zu schauen, aufmerksam zu werden und hinaufzukommen.

Mit zitternden Händen holte der Mann sein Telefon hervor und rief den Krankenwagen. Dann kniete er sich vorsichtig neben die junge Frau und versuchte zu erkennen, ob sie atmete.

Die Atmung war schwach, aber sie war da.

— Halte durch, hörst du? Halte einfach durch, — wiederholte er immer wieder, ohne noch zu verstehen, ob er das zu der Frau oder zu sich selbst sagte.

Der Krankenwagen kam schnell. Es stellte sich heraus, dass der Frau zu Hause schlecht geworden war, sie das Bewusstsein verloren und sich beim Sturz verletzt hatte. Danach konnte sie weder das Telefon noch die Tür erreichen. Wäre der Hund nicht gewesen, hätte sie dort noch ungewisse Zeit liegen können.

Bewertung
Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Bitte teilen Sie mit Ihren Freunden: