Ich brachte das Handy meines verstorbenen Mannes zur Reparatur, wollte es instand setzen und meiner Schwiegermutter zur Nutzung geben; doch als der Techniker die Arbeit beendet hatte und das Telefon einschaltete, erschien sofort eine Nachricht auf dem Bildschirm 😨
Als der Techniker sie sah, wurde er blass und rief mich leise zu sich: „Das müssen Sie sehen… es tut mir leid, ich wollte nicht.“ Nachdem ich den Text gelesen hatte, verlor ich beinahe das Bewusstsein 😢😨
Ich brachte das Handy meines Mannes drei Monate nach seinem Tod zur Reparatur. Ich wollte es reparieren lassen und meiner Schwiegermutter geben — ihr altes war schon lange kaputt, und Geld für ein neues hat sie nicht.
Dieses Smartphone lag seit dem Tag, an dem mein Mann gestorben ist, in der Schublade der Kommode. Der Bildschirm war zerbrochen, deshalb ließ sich das Telefon nicht einschalten. Ich konnte mich lange nicht dazu durchringen, es reparieren zu lassen. Jedes Mal, wenn ich die Schublade öffnete, fiel mein Blick auf dieses schwarze Rechteck, und ich schloss sie hastig wieder. Es schien mir, als würde mich der Schmerz über den Verlust erneut zerbrechen, wenn ich es berührte.
Mein Mann kam bei einem Unfall ums Leben. Alles geschah plötzlich und unerwartet. Im Krankenhaus gab man mir seine persönlichen Dinge zurück: die Geldbörse, die Schlüssel, die Uhr und dieses Telefon. Man sagte mir, es sei beim Aufprall stark beschädigt worden. Damals legte ich es einfach beiseite. Als Andenken an den geliebten Menschen.
Mit einem schweren Gefühl ging ich in die Werkstatt. Es war ein halbkellerartiger Raum in einem alten Einkaufszentrum. Der Techniker war ein ganz normaler Mann, etwa vierzig Jahre alt.
Er untersuchte das Gerät ruhig und sagte, dass der Bildschirm komplett ausgetauscht werden müsse, die Arbeit aber nicht kompliziert sei und etwa eine Stunde dauern würde, sodass ich vor Ort warten könne.
Ich setzte mich auf den einzigen Stuhl. Er schaltete die Lampe ein, holte Werkzeuge und ein Mikroskop hervor und begann, das Telefon vorsichtig auseinanderzunehmen. Er arbeitete sicher, man sah, dass er Erfahrung hatte.
Ich blickte aus dem Fenster auf die trübe Scheibe, an der Regentropfen hinunterliefen, und dachte an die Kinder. Wie sollte ich ihnen erklären, dass Papas Handy nun bei der Oma sein würde. Die Tochter ist schon groß, sie wird es verstehen. Aber der Sohn… er fragt bis heute manchmal, wann Papa zurückkommt.
Der Techniker sprach kaum, murmelte nur gelegentlich etwas vor sich hin. Nach einer halben Stunde war der neue Bildschirm eingesetzt. Er schloss das Telefon an das Ladegerät an und drückte den Einschaltknopf. Der Bildschirm leuchtete auf. Der vertraute Startbildschirm.
Und dann vibrierte das Telefon.
Ich bemerkte es nicht sofort, doch der Techniker erstarrte. Ich sah, wie sich sein Gesichtsausdruck veränderte. Er runzelte die Stirn und hielt den Blick länger als gewöhnlich auf dem Bildschirm.
— Ist etwas nicht in Ordnung? — fragte ich.
Er drehte sich langsam mit dem Telefon in der Hand zu mir um und sagte leise:
— Sie müssen das lesen… es tut mir leid. Ich wollte nicht hinschauen, aber die Nachricht erschien sofort.
Ich nahm das Telefon. Zuerst verschwammen die Buchstaben, ich verstand nicht einmal gleich, was ich las. Dann, als mir klar wurde, was auf dem Bildschirm stand, verlor ich beinahe das Bewusstsein 😢😨 Die Fortsetzung findet man im ersten Kommentar 👇👇
Die Nachricht stammte von einem unbekannten Kontakt. Statt eines Namens — nur ein Herzchen-Emoji.
„Liebling, ich warte schon seit zwanzig Minuten auf dich. Wann kommst du? Oder hat dich deine Frau wieder aufgehalten? Komm schnell, ich vermisse dich.“
Mein Kopf wurde leer. Das hatte nicht ich geschrieben.
Also hatte er eine Geliebte. Also war er an diesem Tag nicht auf dem Weg nach Hause und auch nicht wegen der Arbeit unterwegs. Er eilte zu ihr. Er fuhr zu schnell. Deshalb geschah der Unfall. Deshalb ist er nicht mehr am Leben. Oh Gott, in diesem Moment tat es so weh und war so widerlich zugleich.
Ich saß in der Werkstatt mit dem Handy eines Fremden in der Hand und verstand, wie es dazu kommen konnte.
Und jetzt weiß ich nicht, wie ich mit diesem Gedanken leben soll. Wie ich jeden Tag daran denken soll, dass der Mann, den ich geliebt und betrauert habe, sein Leben verloren hat, weil er es zu eilig hatte, zu einer anderen Frau zu fahren.

