Im Bus beschloss eine Frau, dass sie tun konnte, was immer sie wollte, und legte ihren schmutzigen Fuß direkt auf meine Armlehne. Ich bat sie mehrmals, ihren Fuß wegzunehmen, aber sie tat nur so, als würde sie schlafen. Am Ende musste ich ihr eine Lektion erteilen, die sie nie vergessen wird

Im Bus beschloss eine Frau, dass sie tun konnte, was immer sie wollte, und legte ihren schmutzigen Fuß direkt auf meine Armlehne. Ich bat sie mehrmals, ihren Fuß wegzunehmen, aber sie tat nur so, als würde sie schlafen. Am Ende musste ich ihr eine Lektion erteilen, die sie nie vergessen wird 😨

Dieser Tag war besonders anstrengend gewesen.

Ich hatte meine Schicht später als gewöhnlich beendet und fühlte mich, als hätte ich mehrere Tage hintereinander nicht geschlafen. Alles, was ich wollte, war, in Ruhe nach Hause zu fahren, mich in den Sitz zurückzulehnen und wenigstens eine halbe Stunde lang an nichts zu denken.

Der Bus war fast voll.

Die Menschen kamen von der Arbeit nach Hause. Manche schauten auf ihr Handy, manche dösten vor sich hin, andere blickten schweigend aus dem Fenster. Ich setzte mich an den Gang und hielt die Tüte mit den Dingen, die ich auf dem Heimweg gekauft hatte, fest an mich gedrückt.

Die ersten Minuten verliefen ruhig. Doch dann spürte ich, wie etwas meinen Ellbogen berührte.

Ich schaute zur Seite und sah einen Frauenfuß.

Zuerst verstand ich gar nicht, was da passierte.

Die Frau, die hinter mir saß, hatte ihr Bein nach vorne ausgestreckt und ihren Fuß direkt auf meine Armlehne gelegt. Außerdem trug sie keine Schuhe, und ihr Fuß sah aus, als wäre sie den ganzen Tag über staubige Straßen gelaufen.

Vorsichtig drehte ich mich um.

Die Frau saß mit geschlossenen Augen da und tat so, als würde sie tief schlafen.

Ich dachte, vielleicht hatte sie im Schlaf versehentlich ihr Bein ausgestreckt.

Deshalb sagte ich ruhig:

— Entschuldigen Sie bitte, Ihr Fuß liegt auf meiner Armlehne.

Es kam keine Reaktion. Ich wiederholte es lauter. Die Frau öffnete leicht ein Auge, sah mich an und schloss es wieder.

Ihren Fuß bewegte sie keinen Zentimeter. Der Geruch wurde immer deutlicher. Die Menschen in der Nähe verzogen das Gesicht und tauschten Blicke aus. Es wurde immer unangenehmer, dort zu sitzen. Nach ein paar Minuten drehte ich mich erneut um.

— Bitte nehmen Sie Ihren Fuß weg.

Diesmal seufzte die Frau schwer, als wäre ich derjenige, der sie beim Ausruhen störte.

— Ich bin müde, — murmelte sie genervt. — Das hältst du schon aus.

Danach schloss sie wieder die Augen.

Ich hatte keine Lust auf einen Streit. Der Tag war ohnehin schon viel zu anstrengend gewesen.

Deshalb saß ich noch einige Minuten schweigend da.

Doch die Frau schien zu glauben, dass sie weitermachen konnte, wenn sie niemand aufhielt.

Nach einiger Zeit nahm sie ihren Fuß nicht nur nicht weg, sondern machte es sich sogar noch bequemer und beanspruchte die gesamte Armlehne für sich.

Ich schaute mich um. Einige Fahrgäste beobachteten die Szene bereits. Manche schüttelten den Kopf. Andere lächelten leise.

Es war offensichtlich, dass alle genau verstanden, wer sich hier falsch verhielt.

Da kam mir eine Idee. Einfach, aber sehr wirkungsvoll. Eine Möglichkeit, ihr eine Lektion zu erteilen, die sie garantiert nie vergessen würde. 😲 Die Fortsetzung dieser Geschichte findet ihr im ersten Kommentar 👇

Ich holte eine Flasche kaltes Wasser aus meiner Tüte, die ich nach der Arbeit gekauft hatte.

Ich öffnete sie und nahm ein paar Schlucke.

Dann hob ich die Hand mit der Flasche vorsichtig an und tat so, als hätte der Bus in einer Kurve plötzlich stark geschwankt.

Ein paar Tropfen kaltes Wasser fielen zufällig direkt auf ihren Fuß.

Die Frau sprang förmlich hoch.

Sie riss die Augen auf und zog erschrocken ihr Bein zurück.

— Was machen Sie da?! — rief sie empört.

Ich sah sie ruhig an.

— Entschuldigung, der Bus hat gewackelt.

Sie wollte gerade etwas erwidern, als plötzlich ein Fahrgast auf der gegenüberliegenden Seite sagte:

— Wenigstens ist Ihr Fuß jetzt endlich von dem Platz anderer Leute verschwunden.

Sofort begann jemand hinter uns zu lachen.

Dann noch jemand.

Nach wenigen Sekunden blickte bereits die Hälfte der Fahrgäste in der Nähe die Frau mit offensichtlicher Missbilligung an.

Ein älterer Mann am Fenster schüttelte den Kopf und fügte hinzu:

— Der junge Mann hat Sie dreimal höflich gebeten, Ihren Fuß wegzunehmen.

Die Frau sah sich um und verstand, dass niemand auf ihrer Seite war.

Sie zog schnell ihre Schuhe wieder an, drehte sich zum Fenster und sagte kein Wort mehr.

Für den Rest der Fahrt blieben ihre Füße dort, wo sie hingehörten.

Und ich konnte mich endlich entspannen und ruhig aus dem Fenster schauen.

Manche Menschen verstehen einfache Bitten nicht.

Aber sobald sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit eines ganzen Busses stehen, kehren die guten Manieren plötzlich ganz von allein zurück.