Meine Frau sagte, sie höre seltsame Geräusche aus unserem alten Brunnen: Ich nahm eine Taschenlampe, ging nachsehen und sah etwas Schreckliches im Inneren des Brunnens

Meine Frau sagte, sie höre seltsame Geräusche aus unserem alten Brunnen: Ich nahm eine Taschenlampe, ging nachsehen und sah etwas Schreckliches im Inneren des Brunnens 😨😨

Meine Frau, unser kleiner Sohn und ich hatten kürzlich ein kleines Haus auf dem Land gekauft, um im Sommer der Hektik der Stadt zu entkommen. Es schien der perfekte Ort zu sein – Ruhe, ein geräumiger Hof, frische Luft.

Der ehemalige Besitzer des Hauses warnte uns: Im Hof gibt es einen alten Brunnen, der seit vielen Jahren nicht mehr funktioniert. „Wenn ihr wollt, könnt ihr ihn zuschütten und die obere Abdeckung entfernen“, sagte er. Aber ich schenkte dem keine große Beachtung. Was sollte schon Schlimmes in einem alten, längst verlassenen Brunnen sein?

Einige Tage war alles ruhig, bis eines Tages etwas Schreckliches passierte.

Ich saß im Zimmer und las ein Buch. Meine Frau war neben mir, unser Sohn spielte bei sich. Draußen herrschte Hitze, also beschlossen wir, im Haus zu bleiben. Plötzlich stürzte meine Frau panisch ins Zimmer, ihre Augen waren voller Angst:

— Aus dem Brunnen… — hauchte sie und packte meine Hand. — Aus dem Brunnen kommen Geräusche!

Ich riss mich vom Buch los und sah sie verwundert an:

— Was redest du da? Das hat sich bestimmt nur eingebildet. Vielleicht ist es der Wind oder ein Vogel.

Sie schüttelte energisch den Kopf und hielt meine Hand fester:

— Nein. Ich habe es eindeutig gehört. Lass uns schnell gehen, mir ist so Angst.

Ich stand auf, obwohl ich noch zweifelte. Der Brunnen ist alt und verschlossen. Was könnte da drin sein?

Wir gingen in den Hof. Ich blickte auf den Brunnen: kein Geräusch.

— Sieh doch, — sagte ich, um sie zu beruhigen. — Alles still. Nichts.

Meine Frau presste die Hände an die Brust und schüttelte den Kopf:

— Du verstehst nicht… Ich habe eine Stimme gehört. Da ist etwas!

Ich machte ein paar Schritte zum Brunnen. Die Bretter des Deckels waren rissig, am Rand wuchs Gras, die Kette hing nach unten. Ich beugte mich vor, sah aber nur Dunkelheit. Kein Geräusch.

— Siehst du? — sagte ich, obwohl mir selbst mulmig wurde. — Da ist nichts. Vielleicht kam das Geräusch vom Feld oder von der Straße.

— Nein, — ihre Stimme zitterte. — Es war nicht der Wind. Lass mich die Taschenlampe holen, bitte. Mir ist schlecht bei dem Gedanken, dass da etwas drin sein könnte…

Ich atmete tief durch und nickte:

— Okay. Lass uns nachsehen, damit du beruhigt bist.

Sie rannte schnell ins Haus und brachte meine Taschenlampe. Als sie sie mir reichte, bemerkte ich, wie ihre Hände zitterten. Ich nahm die Lampe, beugte mich bis zum Rand und richtete den Lichtstrahl in die Dunkelheit… Und da sah ich etwas Schreckliches im Brunnen 😨😨

Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇

Als ich die Tiefe ausleuchtete, blieb ich wie gelähmt stehen. Mein Herz machte einen Sprung. Auf den feuchten Steinen war unser Sohn.

Es stellte sich heraus, dass er, während ich las und meine Frau beschäftigt war, unbemerkt in den Hof gegangen war. Er hatte sich dem Brunnen genähert, um zu sehen, was darin war – und wusste nicht, wie er hineingeraten war.

Fast eine Stunde rief er um Hilfe, aber wir hörten seine Schreie wegen der Tiefe nicht. Wir waren überzeugt, dass er in seinem Zimmer spielte. Ein wahres Wunder, dass unser Sohn überlebt hat.

Ich rief sofort die Notrufnummer 911. Die Retter kamen und holten ihn heraus. Jetzt ist er im Krankenhaus und auf dem Weg der Besserung.

Wir haben das Haus verkauft. Und jetzt möchte ich eines sagen: Bitte passt immer auf eure Kinder auf. Selbst die gewöhnlichste Sache kann sich als Ursache für eine echte Tragödie herausstellen.