Meine Schwiegermutter schenkte mir jedes Jahr heimlich eine Porzellanpuppe – anfangs hielt ich das für harmlose Geschenke, doch eines Tages fand mein Mann diese Puppen zufällig und befahl mir, sie zu verbrennen 😱😱
Meine Schwiegermutter schenkte mir jedes Jahr, heimlich vor ihrem Sohn, eine Porzellanpuppe.
Am Anfang dachte ich, es seien harmlose Geschenke. Sie erinnerten mich an die Puppen, die mir meine Mutter in meiner Kindheit geschenkt hatte, und deshalb empfand ich sogar eine gewisse Freude.
Ich verstand nicht, warum eine erwachsene Frau Puppen verschenkte, aber ich nahm sie an, um sie nicht zu kränken, und versteckte sie in einer Kiste auf dem Dachboden.
Im zweiten Jahr wiederholte sich alles: die gleiche Porzellanpuppe, ein ähnliches Gesicht, und wieder die Bitte, meinem Mann nichts zu sagen.
— „Du erinnerst dich“, sagte meine Schwiegermutter streng, „mein Sohn darf nichts von diesen Puppen erfahren.“
— „Ja, natürlich“, antwortete ich. „Sie liegen alle in einer Schachtel, er weiß nichts davon.“
Ich schenkte dem Ganzen keine große Bedeutung. Ich dachte, vielleicht fürchtete sie sich vor dem Spott ihres Sohnes – dass er diese Geschenke für albern und nutzlos halten würde. So vergingen zehn Jahre. Zehn gleiche Jahrestage, zehn gleiche Puppen.
Doch eines Tages fand mein Mann zufällig die Kiste mit den Puppen. Sein Gesicht veränderte sich. Er erbleichte, als sähe er nicht Puppen, sondern etwas Unheimliches.
— „Was ist das?“, fragte er scharf.
— „Geschenke deiner Mutter … zu unseren Jahrestagen“, stammelte ich. „Warum?“
— „Verbrenn sie sofort!“, schrie er und wich erschrocken zurück.
Ich verstand nicht, warum. Aber als er mir die Wahrheit erzählte, lief es mir eiskalt über den Rücken. 😱😢 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇
Es stellte sich heraus, dass seine Mutter vor vielen Jahren ein Kind verloren hatte, von dem niemand wusste.
In ihrer Familie gab es den Glauben: Jede geschenkte Puppe ersetzt ein ungeborenes Kind. Die Frau, die solche Puppen annimmt, riskiert, ihre eigene Fruchtbarkeit zu verlieren.
— „Verstehst du jetzt?“, sah mich mein Mann mit Schmerz in den Augen an. „Sie hat ihr Schicksal auf dich übertragen.“
Zuerst wollte ich es nicht glauben. Ich dachte, es sei nur ein düsterer Aberglaube. Aber in all den zehn Jahren unserer Ehe konnten wir tatsächlich kein Kind bekommen …
Wir verbrannten die Puppen. Alle zehn. Ihre Porzellangesichter platzten und schmolzen im Feuer, und in meinem Herzen kämpften Angst und Erleichterung gegeneinander.
Und das Unglaubliche geschah einige Monate später: Ich wurde schwanger.
Ich werde es meiner Schwiegermutter niemals erzählen. Doch bis heute habe ich das Gefühl, dass ich manchmal in der nächtlichen Stille ein leises Knacken von Porzellan höre …

