Die brutalsten Insassinnen schütteten absichtlich den gesamten Reis auf den Boden, den die neue Köchin stundenlang gekocht hatte, obwohl sie genau wussten, dass das ganze Gefängnis hungrig bleiben würde. Doch niemand hätte sich auch nur vorstellen können, wie ihr grausamer Streich enden würde… 😨
Die neue Köchin arbeitete erst seit zwei Wochen in der Gefängnisküche. Sie hieß Lin. Sie war ruhig, zierlich und sprach kaum mit jemandem. Jeden Morgen kam sie früher als alle anderen, zog ihre Arbeitsschürze an und machte sich schweigend an die Arbeit. Riesige Töpfe mit Reis, Suppe und Gemüse mussten für fast tausend Menschen zubereitet werden, und das war eine schwere Arbeit, die längst nicht jeder bewältigen konnte.
Die Insassinnen bemerkten schnell, dass das Mädchen niemals stritt und sich bei niemandem beschwerte. Genau deshalb beschlossen einige Frauen, sie zu ihrem liebsten Opfer für Schikanen zu machen.
Fast alle hatten Angst vor ihnen.
Sobald sie die Küche betraten, gingen alle anderen sofort zur Seite. Sie konnten anderen das Essen wegnehmen, jeden beliebigen Menschen schubsen oder die Arbeit anderer einfach aus Spaß zerstören. Sogar manche Aufseher versuchten, ihnen möglichst aus dem Weg zu gehen.
An diesem Morgen hatte Lin fast drei Stunden lang einen riesigen Topf Reis gekocht. Mehrmals überprüfte sie die Hitze, rührte jede Portion sorgfältig um und atmete schließlich erleichtert auf.
„Fertig“, sagte sie leise.
In diesem Moment betraten zwei Insassinnen die Küche.
Sie sahen sich an und grinsten.
„Schau mal, wie sie sich Mühe gibt“, spottete die eine.
„Wäre doch schade, wenn alles umsonst gewesen wäre“, antwortete die andere.
Lin verstand sofort, dass nichts Gutes bevorstand.
Sie umklammerte den großen Kochlöffel fester.
„Bitte kommt nicht näher. Gleich beginnt die Essensausgabe.“
Die beiden Frauen lachten nur.
„Und was willst du dagegen tun?“
Eine von ihnen stieß den riesigen Topf plötzlich mit voller Kraft an.
Der schwere Kessel geriet ins Wanken. Lin versuchte, ihn festzuhalten, doch es war bereits zu spät.
Mehrere Dutzend Kilogramm heißer Reis stürzten mit einem dumpfen Geräusch auf den Boden. Die weiße Masse verteilte sich in der ganzen Küche.
Plötzlich wurde es still. Lin senkte langsam den Blick. Sie kannte die Regeln dieses Gefängnisses nur zu gut.
Für verdorbene Lebensmittel musste immer derjenige geradestehen, der am Herd stand.
Und niemand würde sich dafür interessieren, wer den Topf tatsächlich umgestoßen hatte.
Die beiden Frauen lachten zufrieden.
„Jetzt erklär der Leitung mal, wo das ganze Mittagessen geblieben ist.“
„Vielleicht lernst du bis morgen, wie man einen Topf richtig festhält.“
Sie drehten sich um und gingen gelassen zur Tür, überzeugt davon, dass alles genau nach ihrem Plan verlaufen war.
Doch plötzlich sagte Lin ganz ruhig:
„Wartet.“
Und dann tat die Köchin etwas, das beide Insassinnen ihren grausamen Streich bitter bereuen ließ. 😲🫣 Den zweiten Teil dieser Geschichte findet ihr im ersten Kommentar. 👇👇
Die beiden wollten gerade gehen und waren sich sicher, dass ihr Plan aufgegangen war.
Doch Lin erhob sich plötzlich vom Boden.
Sie blickte ruhig auf den verstreuten Reis und sah dann den beiden Frauen direkt in die Augen.
„Also wolltet ihr euch einfach nur amüsieren?“
Eine der Insassinnen grinste nur.
„Und was willst du dagegen tun?“
Im nächsten Augenblick geschah etwas, womit niemand gerechnet hatte.
Lin packte die nächststehende Frau blitzschnell am Arm, brachte sie mit einer einzigen Bewegung aus dem Gleichgewicht und schleuderte sie direkt auf den verstreuten Reis. Die zweite stürzte ihrer Freundin zu Hilfe, doch nur einen Moment später lag auch sie auf dem Boden.
Alle, die sich in der Küche befanden, erstarrten.
Niemand konnte glauben, dass die zierliche Köchin innerhalb weniger Sekunden die beiden frechsten Insassinnen außer Gefecht gesetzt hatte.
Lin trat dicht an sie heran und sagte ruhig:
„Jetzt nehmt euch Schaufeln und räumt alles weg, was ihr selbst angerichtet habt.“
Die Frauen wollten widersprechen, doch als sie ihrem eiskalten Blick begegneten, standen sie schweigend auf und begannen, den Reis aufzusammeln.
Genau in diesem Moment betraten der Gefängnisdirektor und mehrere Aufseher die Küche.
Er erkannte sofort, was geschehen war.
Nachdem er die Zeugen angehört hatte, befahl der Direktor den beiden Insassinnen, die Küche gründlich zu reinigen, und verkündete anschließend ihre Strafe.
„In den nächsten drei Tagen gibt es keine zusätzlichen Essensrationen. Nur die vorgeschriebene Mindestverpflegung. Und vergesst die Arbeit in der Küche.“
Die beiden Frauen senkten schweigend den Kopf.
Als sie gegangen waren, sah einer der Aufseher Lin erstaunt an.
„Wo hast du gelernt, so zu kämpfen?“
Das Mädchen lächelte nur ruhig.
„Manchmal reicht eine einzige gute Lektion, damit Menschen für immer vergessen, wie man Schwächere schikaniert.“
Von diesem Tag an wagte es niemand mehr, die neue Köchin zu belästigen. Selbst die frechsten Insassinnen machten lieber einen großen Bogen um sie.
