Sobald ich nach Hause kam, sagte die Nachbarin plötzlich: „In deiner Wohnung schreit jeden Tag irgendein Mann, er hat schon alle genervt“; aber wie sollte das möglich sein, wenn ich allein lebe?

Sobald ich nach Hause kam, sagte die Nachbarin plötzlich: „In deiner Wohnung schreit jeden Tag irgendein Mann, er hat schon alle genervt“; aber wie sollte das möglich sein, wenn ich allein lebe? 😱😨

Am nächsten Tag beschloss ich, nicht zur Arbeit zu gehen, und versteckte mich unter dem Bett. Und um genau 11:20 öffnete ein fremder Mann die Tür mit seinem Schlüssel — und was er tat, versetzte mich in blankes Entsetzen. 🫣

Als ich am Nachmittag nach Hause zurückkam, wartete die Nachbarin bereits vor meiner Tür.

— Tagsüber ist es in Ihrer Wohnung viel zu laut, — sagte sie. — Dort schreit ein Mann.

Ich war völlig verblüfft.

— Das ist unmöglich, — antwortete ich. — Tagsüber ist niemand hier. Ich lebe allein und bin immer bei der Arbeit.

Sie schüttelte entschieden den Kopf.

— Ich habe es mehr als einmal gehört. Gegen Mittag. Eine männliche Stimme. Ich habe sogar geklopft, aber niemand hat geöffnet.

Ich versuchte zu lächeln und sagte, ich hätte wohl den Fernseher angelassen. Sie ging, aber ihre Worte ließen mich nicht los.

Als ich die Wohnung betrat, überkam mich sofort ein ungutes Gefühl. Ich ging durch alle Zimmer — alles stand an seinem Platz, Türen und Fenster waren geschlossen, nichts fehlte, keine Spuren. Der Verstand sagte mir, dass alles in Ordnung sei, doch innerlich zog sich etwas zusammen.

In dieser Nacht schlief ich kaum.

Am Morgen fasste ich einen Entschluss. Ich rief bei der Arbeit an und sagte, ich sei krank. Um 7:45 verließ ich die Wohnung so, dass die Nachbarn mich sahen, startete das Auto, fuhr ein paar Meter, kehrte dann zurück, stellte den Motor ab und schlich leise durch den Seiteneingang hinein. Im Schlafzimmer kroch ich schnell unter das Bett und zog die Tagesdecke zu mir, um mich vollständig zu verbergen.

Die Zeit verging quälend langsam. Ich begann bereits an meinem Verstand zu zweifeln, als ich gegen 11:20 hörte, wie sich die Haustür öffnete.

Schritte gingen den Flur entlang, ruhig und vertraut, als wüsste der Mensch genau, wohin er ging. Die Schuhe scharrten leicht über den Boden — der Rhythmus war seltsam vertraut.

Die Schritte betraten das Schlafzimmer.

Und dann hörte ich eine männliche Stimme — tief, gereizt:

— Du hast schon wieder alles herumliegen lassen …

Er sagte meinen Namen.

Diese Stimme war viel zu vertraut. Und ich war entsetzt, als mir klar wurde, wer dieser geheimnisvolle Fremde war. 😨😱 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇

Die Wahrheit erfuhr ich später, als alles bereits vorbei war.

Der Besitzer der Wohnung kam jedes Mal in meine Wohnung, sobald ich zur Arbeit ging. Er hatte seine eigenen Schlüssel. Er kannte meinen Zeitplan: wann ich ging und wann ich zurückkam. Ich hatte ihm selbst davon erzählt — beiläufig, aus Gewohnheit, ohne nachzudenken.

Er kam nicht, um etwas zu stehlen. Er brach nichts auf und suchte keine Wertsachen. Er lebte einfach hier.

Er zog im Flur die Schuhe aus, wie zu Hause. Setzte sich aufs Sofa, schaltete den Fernseher ein, aß aus meinem Kühlschrank, benutzte das Bad, legte sich manchmal in mein Bett.

Er wusste, wo alles lag, weil er diese Möbel selbst einmal aufgestellt und diese Wohnung „für die Vermietung“ ausgesucht hatte. Für ihn war sie sein Revier geblieben.

Er fühlte sich dazu berechtigt.

Manchmal sprach er laut vor sich hin. Kommentierte das Chaos, meine Gewohnheiten, die Kleidung, die ich auf dem Stuhl liegen ließ. Es ärgerte ihn, dass ich „die Wohnung nicht so in Ordnung hielt, wie es sein sollte“. Seine Stimme hörten die Nachbarn — genau deshalb beschwerten sie sich.

Er kannte meinen Namen. Er kannte meine Gewohnheiten. Er wusste, dass ich nicht vor dem Abend zurückkommen würde.

Er hatte nicht damit gerechnet, dass ich ihn zuerst hören würde.

Als die Polizei ihn abführte, war er aufrichtig überrascht. Er sagte, er sehe daran nichts Schlimmes. Die Wohnung sei schließlich seine. Die Schlüssel auch. Und er habe nur überprüft, „ob alles in Ordnung sei“.

Seitdem miete ich nie wieder eine Wohnung, ohne am ersten Tag die Schlösser zu wechseln.