Das Mädchen hielt zu Hause einen riesigen Python: Eines Tages begann die Schlange sich seltsam zu verhalten, hörte auf zu fressen und wand sich um die Taille ihrer Besitzerin – und dann erfuhr das Mädchen etwas Schreckliches über sie 😱😱
Das Mädchen hielt zu Hause einen Python namens Safran – wegen der sonnigen Flecken auf seinen Schuppen. Der gelbe Python war vor drei Jahren bei ihr eingezogen und wurde schnell zu einem „Haustier“. Die Verwandten verzogen das Gesicht: „Sei vorsichtig, das ist ein Raubtier.“ Doch das Mädchen lächelte nur: „Sie ist zahm. Sie liebt mich und wird mir nie etwas antun.“
Doch nach einiger Zeit begann die Schlange sich seltsam zu verhalten.
Die ersten beunruhigenden Auffälligkeiten kamen schleichend. Safran hörte auf zu fressen. Nachts kroch sie aus dem Terrarium und streckte sich der Länge nach neben das Mädchen – der Kopf an der Schulter, der Schwanz an den Knöcheln. Manchmal wand sie sich locker um die Taille und verharrte, als würde sie die Rippen zählen.
Tagsüber suchte sie sich den kühlen Boden neben dem Bett, genau dort, wo das Mädchen barfuß entlangging, und lag dort stundenlang, bewegte kaum sichtbar die Schwanzspitze und fixierte mit ihrem Blick genau die Stelle, an der sich die Brust des Menschen hob und senkte.
Und noch etwas – gedämpfte „Umarmungen“: Die Schlange kroch zum Hals und verweilte unter dem Schlüsselbein, berührte die Haut mit der gespaltenen Zunge. Das Mädchen scherzte, das sei ein Kuss. Doch nachts wachte sie immer öfter auf – wegen der Schwere auf ihrer Brust.
Und als sie eines Nachts durch ein plötzliches Zischen der Schlange geweckt wurde, verstand das Mädchen, dass es Zeit war, einen Tierarzt aufzusuchen. Und da erfuhr sie etwas Schreckliches über ihre Schlange, wodurch ihr klar wurde, wie gefährlich es ist, ein wildes Tier zu Hause zu halten. 😨😱 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇
Der Doktor wog den Python in aller Ruhe, führte eine Palpation durch und hörte sich die Berichte über die nächtlichen „Umarmungen“ und die Futterverweigerung an.
— „Verstehen Sie“, sagte er schließlich, „das ist keine Zuneigung. Bei großen Pythons sind Fasten und das Ausstrecken entlang des Körpers des Besitzers ein typisches Verhalten vor dem Versuch, eine große Beute zu verschlingen. Die Schlange misst, ob die Größe passt. Das Umschlingen sind Proben fürs Erwürgen. Sie haben hier ein erwachsenes, kräftiges Weibchen. Sie ist stark genug, um die Atmung zu blockieren. Selten, aber solche Fälle gibt es. Kurz gesagt: Ihre Schlange wollte Sie verschlingen. Empfehlung: strikte Isolation, Umstellung der Ernährung und – besser – die Abgabe an eine spezialisierte Einrichtung. Heute noch.“
Die Worte trafen sie wie ein Schlag. Am Abend saß das Mädchen am Bettrand und beobachtete, wie Safran langsam über das Laken glitt. Irgendwann lag die Schlange genauso wie auf jenem Foto: im Ring um die schlafende Frau, nur dass das Mädchen diesmal nicht schlief.
Vorsichtig hob sie die Schlange hoch, brachte sie zurück ins Terrarium, schloss das Schloss und setzte sich nebenan auf den Boden.
Am Morgen rief sie im städtischen Reptilienzentrum an. Safran wurde noch am selben Tag abgeholt – in eine geräumige Box, zu erfahrenen Mitarbeitern und richtiger Nahrung.

