Der Ehemann setzte seine schwangere Frau allein im Wald aus, in der Hoffnung, sie loszuwerden und an ihr Geld zu kommen. Als die Nacht hereinbrach, trat aus der tiefsten Wildnis ein riesiger Wolf hervor, und dann geschah etwas wahrhaft Schreckliches… 😱
— Bitte, lass mich hier nicht allein… Ich habe Schmerzen… Ich schaffe es nicht allein hier heraus…
Die schwangere Alina stützte mit beiden Händen ihren großen Bauch, erhob sich mühsam vom nassen Boden und machte einige unsichere Schritte auf das Auto zu. Ihr Gesicht war blass, Tränen liefen über ihre Wangen, und ihre Stimme zitterte so sehr, dass ihre Worte kaum zu verstehen waren.
Ihr Mann sah ihr nicht einmal in die Augen.
— Hör auf mit diesem Theater. Du bist selbst schuld. Bleib einfach eine Weile hier, beruhige dich und finde irgendwie den Weg zur Straße.
— Das ist ein Wald… Es wird schon dunkel… Bitte fahr nicht weg…
Sie streckte ihm die Hand entgegen, doch er schlug die Autotür abrupt zu. Im nächsten Moment heulte der Motor auf, die Reifen spritzten ihr Schlamm entgegen, und das Auto setzte sich langsam in Bewegung.
Alina lief ihm noch einige Sekunden hinterher, so lange ihre Kräfte es zuließen.
— Komm zurück! Ich flehe dich an! Um unseres Kindes willen!
Doch die roten Rücklichter wurden immer kleiner, bis sie schließlich hinter einer Kurve der Waldstraße verschwanden.
Sie blieb allein zurück.
Ringsum herrschte eine solche Stille, dass man hören konnte, wie der Wind die Wipfel der Kiefern bewegte. Irgendwo in der Ferne schrie ein Vogel auf, dann kehrte erneut diese unheimliche Stille zurück.
Die Frau ließ sich langsam neben einem umgestürzten Baum nieder und verbarg ihr Gesicht in den Händen. Endlich begriff sie die schreckliche Wahrheit.
In den letzten Monaten hatte ihr Mann ständig nach ihren Dokumenten gefragt, sich für ihre Konten interessiert, sie überreden wollen, ihm eine Vollmacht zu geben und einen Teil ihres Erbes auf ein gemeinsames Konto zu überweisen. Nach dem Tod ihrer Eltern hatte Alina eine große Geldsumme und ein großes Haus geerbt – und nun ergab alles ein furchtbares Bild.
Er hatte nie vorgehabt, sie zu retten.
Er hatte sie absichtlich in diese abgelegene Wildnis gebracht, in der Hoffnung, dass niemals jemand erfahren würde, was hier geschehen war.
Wenn sie sterben würde, käme auch das Kind nicht zur Welt, und er wäre der Einzige, der Anspruch auf einen Teil ihres Vermögens erheben könnte.
Bei diesem Gedanken gefror ihr das Blut in den Adern.
Sie versuchte, den Notruf zu wählen, doch auf dem Display ihres Handys stand nur ein Wort: „Kein Netz“.
Es wurde rasch dunkel. Die Kälte kroch unter ihre Kleidung, ihre Beine zitterten vor Erschöpfung, und schmerzhafte Krämpfe durchzogen immer häufiger ihren Bauch.
Plötzlich knackte irgendwo zwischen den Bäumen ein trockener Ast.
Alina hob ruckartig den Kopf. Sie erstarrte. Zwischen den Baumstämmen erschien eine riesige dunkle Gestalt. Dann noch ein Schritt. Und noch einer.
Langsam trat ein gewaltiger schwarzer Wolf aus der Dunkelheit des Waldes.
Er war viel größer als alle Wölfe, die sie jemals auf Fotos gesehen hatte. Sein dichtes Fell wirkte beinahe schwarz, und seine bernsteinfarbenen Augen ruhten ununterbrochen auf der Frau.
Alina hielt den Atem an.
Sie wusste, dass sie sich nicht plötzlich bewegen durfte, doch ihr Körper begann von selbst zu zittern.
— Bitte… Komm nicht näher… — flüsterte sie kaum hörbar.
Der Wolf machte noch einen Schritt. Dann noch einen. Der Abstand zwischen ihnen wurde immer kleiner.
Die Frau legte schützend beide Hände auf ihren Bauch, als könnte sie ihr Kind mit ihrem eigenen Körper beschützen.
Die Tränen liefen ihr unaufhaltsam über das Gesicht.
Doch plötzlich blieb das Tier nur wenige Meter vor ihr stehen, und dann geschah etwas wahrhaft Schreckliches… 😲😳 Den zweiten Teil unserer Geschichte findet ihr im ersten Kommentar. 👇👇
Der Wolf hob den Kopf, blickte aufmerksam an ihr vorbei und begann plötzlich laut und lang gezogen zu knurren.
Ein solches Knurren hatte Alina noch nie gehört.
Wenige Sekunden später war aus dem Dickicht das schwere Krachen brechender Äste zu hören. Langsam drehte sie den Kopf. Aus der Dunkelheit trat ein riesiger Braunbär hervor. Das Raubtier ging direkt auf sie zu.
Jetzt verstand die Frau, warum der Wolf sie nicht angegriffen hatte.
Er hatte gar nicht sie angesehen.
Er hatte den Bären beobachtet.
Im nächsten Augenblick stürzte sich der Wolf nach vorn.
Der Wald explodierte förmlich vor Gebrüll, Knurren und dem Krachen brechender Äste. Alina presste sich auf den Boden und hielt sich schützend die Hände über den Kopf.
Sie sah den Kampf nicht, hörte nur die schweren Aufpralle, das furchterregende Knurren und spürte, wie der Boden unter ihr bebte.
So plötzlich, wie alles begonnen hatte, wurde es wieder still.
Fast eine Minute verging.
Dann trat langsam derselbe Wolf aus der Dunkelheit hervor.
An seinem Fell klebte Blut, doch er ging entschlossen auf die Frau zu und setzte sich überraschend neben sie.
Er knurrte nicht. Er fletschte nicht die Zähne. Er sah sie einfach nur an.
Dann wandte er den Kopf zur Waldstraße, machte einige Schritte und schien sie aufzufordern, ihm zu folgen.
Alina konnte sich lange nicht entschließen, doch sie hatte keine andere Wahl.
Sie stand auf und folgte ihm langsam.
Der Wolf blieb stets vor ihr, hielt gelegentlich an und wartete, bis sie ihn eingeholt hatte.
So ging es fast eine Stunde lang. Plötzlich erschienen in der Ferne Lichter.
Ein kleiner Forstposten.
Als die Frau die Menschen erreichte, blieb der Wolf am Waldrand stehen. Der Förster eilte zu Alina, half ihr beim Hinsetzen und rief sofort einen Krankenwagen.
Als der Mann sich umdrehte, um zu zeigen, wo das Tier stand, war am Waldrand bereits niemand mehr zu sehen.
Einige Tage später nahm die Polizei ihren Mann fest.
Es stellte sich heraus, dass Überwachungskameras an einer Tankstelle aufgezeichnet hatten, wie er die Route in den menschenleeren Wald bereits im Voraus geplant hatte. Außerdem fanden die Ermittler auf seinem Handy einen Chat mit seiner Geliebten, in dem er nur einen einzigen Satz geschrieben hatte:
„Nach dieser Fahrt wird endlich das ganze Geld mir gehören.“
Das Gericht verurteilte ihn zu einer langjährigen Haftstrafe.
Alina brachte einen gesunden Jungen zur Welt.

