Ein junger Häftling teilte sein Essen mit seinem Zellengenossen: Als Dank erzählte ihm der alte Häftling etwas Schreckliches 😱😱
An diesem Tag herrschte in der Zelle Stille. Der alte Gefangene saß auf seiner Pritsche und hielt sich den Magen. Die Strafe des Aufsehers war hart gewesen: Für ein scharfes Wort und Ungehorsam hatte man ihm das Essen entzogen.
Den ganzen Tag hatte er damit verbracht, wenigstens von einem Stück Brot zu träumen. Er saß in der kalten Zelle, starrte die grauen Wände an und spürte, wie ihn die Leere im Bauch fast wahnsinnig machte.
Der junge Gefangene, sein Zellennachbar, bemerkte das. Zunächst tat er so, als würde er es ignorieren, aber das schwere Atmen des Alten ließ ihm keine Ruhe. Zum Abendessen bekam er eine karge Ration: ein Stück Brot und einen Apfel. Der Junge schaute erst auf das Essen, dann auf seinen alten Zellengenossen und seufzte schwer.
— „Hier, nimm,“ sagte er leise und reichte ihm die Hälfte des Brotes und den Apfel.
Der Alte hob die Augen. Darin flackerte Überraschung auf, als hätte er seit Langem keine Güte mehr erwartet. Seine Finger zitterten, als er das Geschenk annahm.
— „Warum tust du das?“ flüsterte er.
— „Weil ich weiß, wie es ist, hungrig zu sein,“ antwortete der Junge.
Sie saßen auf ihren Pritschen und aßen schweigend ihr Abendbrot.
Nur das Knacken des Apfels und das Rascheln der Brotrinde durchbrachen die Stille der Zelle. Doch plötzlich legte der alte Mann das Essen beiseite und sah seinen Nachbarn mit einem ganz anderen Blick an – ernst, beunruhigt.
— „Heute Nacht,“ sagte er mit unerwartet schwerem Ton, „versuch nicht zu schlafen. Sei wachsam.“
Der junge Gefangene erstarrte mit dem angebissenen Stück Brot in der Hand.
— „Warum? Was ist los?“
Da erzählte ihm der alte Häftling etwas Schreckliches 😱😱 Fortsetzung im ersten Kommentar 👇👇
Der Alte beugte sich näher, seine Stimme wurde zu einem Flüstern:
— „Du hast dich als guter Mensch erwiesen. Und ich will dir helfen.“
— „Aber was wird in der Nacht passieren?“ fragte der Junge.
Der alte Gefangene seufzte tief und ballte die Fäuste.
— „Ich habe zufällig ein Gespräch mitgehört… Einige Männer aus einer anderen Zelle – ehemalige Bandenmitglieder. Heute Mittag hattet ihr ein Wortgefecht, und offenbar tragen sie dir Groll nach. Ich hörte, wie sie besprachen, was sie mit dir tun wollen. Sie haben den Wärter bestochen, damit er ihnen in der Nacht die Tür öffnet. Sie wollen hereinkommen, während du schläfst, und dich so verprügeln, dass niemand eingreifen kann.“
Der junge Gefangene erbleichte.
— „Bist du sicher?“
— „Ganz sicher,“ nickte der Alte. „Ich kenne diese Leute. Wenn sie es sagen, dann tun sie es auch.“
Der Junge biss die Zähne zusammen.
— „Danke, dass du es mir gesagt hast.“
In dieser Nacht schloss der junge Gefangene kein Auge. Jedes Geräusch im Korridor hallte in seinem Kopf wider. Als das eiserne Schloss quietschte und sich die Zellentür leise öffnete, war er schon bereit.
Und nur dank der Warnung des Alten konnte er schnell reagieren, Lärm machen, den ersten Angreifer abwehren und so den Plan vereiteln.

